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unsere Tiere |
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Die Tiere, die wir essen, sind Individuen, fähig sich zu freuen, sich zu fürchten und Schmerzen zu spüren. Denke an Hunde oder Katzen die Du kennst. Die können sich sorgen, freuen, in Panik verfallen und viele andere Emotionen erleben. Genauso empfinden Tiere die wir nicht so gut kennen, wie Hühner, Kühe oder Schweine. Alle diese Tiere, ob Huhn oder Katze, Schwein oder Welpe, empfinden eine breite Palette an Gefühlen und lieben ihr Leben. Die Tiere die wir essen werden jedoch so grausam behandelt, dass eine ähnliche Behandlung der Hunde oder Katzen mit einer Anzeige wegen Tiergrausamkeit geahndet werden würde.
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"Unsere inhumane Behandlung des Viehbestandes ist immer mehr verbreitet und wird mehr und mehr barbarisch….Diese Geschöpfe fühlen; sie empfinden Schmerzen. Sie fühlen den Schmerz genau wie wir Menschen auch . “ — Senator Robert Byrd an den U.S. Senat |
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Die Vögel Hennen die für den Zweck des Eierlegens gezüchtet werden, Brathennen die für den Backofen bestimmt sind, und die Truthähne halten einen entsetzlichen Missbrauch aus. Nur weibliche Hühner legen Eier und da der Zweck dieser Hennen sich von dem Zweck der Brathühnchen unterscheided, sind die männlichen Küken für die Eierindustrie unbrauchbar. Also werden sie vergast, zerquetscht, in den Abfall geworfen, oder einfach auf einem großen Haufen aufeinander geschichtet bis sie austrocknen oder ersticken. Verglichen mit dem Leben der weiblichen Küken haben sie es einfach. Während 21.05.2009 14:50 verbieten, stopfen Eiproduzenten in den Vereinigten Staaten nach wie vor Hennen in kleine Drahtrkäfige, und in den EU Ländern in überfüllte Lager. Diese Hennen verbringen ihre Tage ohne die Möglichkeit jemals irgendwelchen ihrer natürlichen Gewohnheiten nachgehen zu können, wie dem Hocken, Nisten, dem Staub-Baden, Futterpicken oder auch nur mit ihren Flügeln flattern zu können. Frustriert und unter Platznot, greifen sich die Vögel häufig gegenseitig an. Um die Auswirkungen dieser durch Stress verursachten Agression zu verringern, werden den Küken gleich nach der Geburt Teile ihrer Schnäbel ohne schmerzstillende Mittel mit einem heißen Eisen verbrannt. Dieser Eingriff verursacht sowohl akute als auch chronische Schmerzen. Wenn die Eiproduktion sinkt, werden die verbrauchten Hennen getötet und an Verbrennungsanlagen weitergeleitet da ihr Fleisch selbst für Dosensuppen nicht mehr zu gebrauchen ist. Brathähnchen - die Hühner die wir essen- und Truthähne werden zu Zehntausenden in riesigen Lagerhallen untergebracht.Um den Stress der Platznot zu verringern, amputieren Fabriklandwirte die Zehen der Truthähne und verstümmeln überdies kurz nach deren Geburt ihre Schnäbel. Dies verursacht derartige Schmerzen daß Essen, Gehen und sogar Stehen schwierig macht. |
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Wegen der selektiven Züchtung und den wachtumsfördernden Antibiotika wachsen Hühner und Truthähne unnormal schnell, so daß ihre Beine und Organe ihr enormes Gewicht nicht mehr stützen können. Folglich führt das zu ausgerenkten Knochen und zu Gelenkproblemen. Die Luft in den Hallen ist stark belastet mit Giftstoffen und Ammoniak der Fäkalien, und die Vögel müssen den Gestank ohne Entlastung aushalten. Genau wie ihr Leben mit Leid gefüllt ist, ist ihr Schlachten entsetzlich. Bevor sie zu den Schlachthäusern transportiert werden können, müssen die Vögel zunächst eingesammelt werden. Legenhennen werden mit Drahtbatterien eingezogen, die sich verfangen können und ihnen dann ihre Flügel, Beine und Füße zerreißen. Brathühnchen und Truthähne werden von den Arbeitskräften geschnappt, die drei oder vier Tiere gleichzeitig einfangen. Die Vögel werden in Kisten gestopft und diese dann in den LKWs aufeinander gestapelt. Beim Schlachten werden sie aus den Kisten gerissen und kopfüber auf die automatisieten Metallgitter geworfen. Einige Vögel werden in den elektrifizierten Bädern betäubt, aber die Meisten sind nur gelähmt und noch bei Bewusstsein. Häufig kommen die Betäubten wieder zu Bewusstsein bevor ihre Kehlen aufgeschlitzt werden und sie ihr Leben beenden indem sie in Behältern mit brühend heißem Wasser lebend untergetaucht werden, damit ihre Körper leichter entfedert werden können. |
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Die Schweine Jedes Jahr werden Millionen Schweine durch die Fleischproduzenten auf engstem Raum gehalten. In der Freiheit wühlen Schweine in der Erde, kühlen sich in Schlammbädern, und ziehen viele Kilometer nach Nahrung schnüffelnd durch ihre Umgebung. In der Fabrikfarmwirtschaft ist es ihnen natürlich nicht möglich viel von dem zu tun was ihrer Natur entspricht. Sie werden behandelt als seien sie gefühllose, Ferkelproduzierende, Fleischmaschinen.
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Säue (weibliche Schweine) leiden durch konstante Zyklen der Schwangerschaft und der Ferkelsäugung, eingeklemmt in Metallkäfigen, so eng, daß die Tiere sich nicht einmal herumdrehen können oder sich während ihrer viermonatlichen Schwangerschaft hinlegen könnten. Ferkel die nicht als „Brüter“ gebraucht werden , erleiden die gleichen Verstümmelungen wie die Hühner und Truthähne. Die Einsperrung in diesen Mästkäfigen und die unnatürlichen Lebensbedingungen der Mästfabrik, resultiert in Frustration, in Langeweile , und in aggressivem Verhalten wie beißen des Schwanzes und Kämpfen. Die Antwort der Industrie ist nicht, die Lebensbedingungen weniger unmenschlich zu gestalten. Stattdessen schneiden die Fabriklandwirte den Babyferkeln die Schwänze ab, lochen Teile aus deren Ohren aus, schneiden die Enden einiger ihrer Zähne ab, und reissen, ohne Verabreichung von Schmerzmitteln, die Testikels der Tiere aus. |
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Die Kühe Jedes Jahr werden Millionen Kühe geschlachtet, um unsere Lebensmittelläden mit Rindfleisch, Kalbfleisch und Milchprodukten zu beliefern. Wie alle Säugetiere, produzieren Kühe Milch für ihre Babys.Um die höchstmögliche Milchproduktion sicherzustellen, befruchten Tierfabriklandwirte jedes Jahr ihre Milchkühe künstlich und halten sie von Steroiden und anderen Hormonen vollgepumpt. Nach der Entbindung werden die Mütter zwei - bis dreimal täglich an Maschinen angeschlossen, die ihnen die Milch, die für ihre Kälber bestimmt ist, absaugt. Nach zwei Monaten werden die Mütter wieder geschwängert und dann sieben Monate ihrer neun-monatigen Schwangerschaft gemelkt. Diese physische Anstrengung der Schwangerschaft, Geburt und des mechanischen Melkens resultiert darin daß die Durchschnittskuh bei Erreichung ihres fünften Lebensjahres erschöpft ist. Wenn man ihnen ein natürliches Leben erlaubt, können Kühe bis zu 25 Jahren alt werden. Ein Nebenprodukt der Milchindustrie ist ein Kalb pro Jahr pro Kuh. Das Schicksal eines Kalbes hängt von seinem Geschlecht ab. Wenn es weiblich ist, wird sie wahrscheinlich das Leben ihrer Mutter in der Milchindustrie teilen. Wenn es männlich ist, wird es an Schlächter verkauft ehe es eine Woche alt ist. Die Kalbfleischindustrie ist deshalb ein Nebenprodukt der Milchindustrie. Genaugenommen ist jedes für Fleisch geschlachtete Kalb ein Kind einer Milchkuh. Die meisten dieser Kälber verbringen ihr ganzes Leben angekettet alleine in einem Holzkäfig , oft zu klein um sich darin auch nur umdrehen zu können. Die Kisten sind absichtlich so entworfen worden, damit Bewegung verhindern werden kann und sich Muskelatrophie bildet. Das garantiert das zarteste Fleisch. Vieh das für den Rindfleischverkauf bestimmt ist wird natürlich ebenfalls einer grausamen Behandlung unterzogen. Ohne schmerzstillende Mittel werden ihnen ihre Testikels herausgerissen, ihre Hörner abgeschnitten, und Verbrennungen dritten Grades (Einbrennen) zugefügt. Für die ersten sechs bis 10 Monate ihres Lebens wird ihnen der Zugang ins Freie erlaubt, bevor sie viele Kilometer lang zu Futterstellen transportiert werden, wo sie auf der Basis einer unnatürlichen Diät mit Körnern und „ Füllern “ (einschließlich Sägemehl und Hühnerdung) gemästet werden. Sie bleiben auf dieser Futterration für weitere sechs bis 10 Monate, bis sie ihr „Marktgewicht“ erreichen. Schließlich werden sie zum Schlachten verladen und verschickt. Nahrung, die den Tieren am Tag vor des Transportes zu den Schlachthäusern gegeben wird, wird nicht mehr in Fleisch verwandelt. Also werden sie nicht gefüttert. Es kommt vor dass Tiere auf dem LKW erfrieren, überhitzen oder verdursten. |
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Die Meerestiere Einigen von uns kann es schwer fallen Mitgefühl mit Fischen zu empfinden, aber die Wissenschaft ist sich einig: Fische sind Tiere mit komplizierten Leben und der Fähigkeit Schmerzen zu empfinden. Der British Farm Animal Welfare Council berichtet: „Die Tatsache, dass Fische kaltblütig sind, besagt nicht dass sie kein Schmerzsystem besitzen, und in der Tat ist solch ein System wertvoll, da es das Leben schützt und das Überleben der einzelnen Individuen durch Fitness maximiert. |
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Die Nachfrage nach Fisch steigt: 2009 wird der weltweite Markt für Aquakultur und Fischerei mehr als 123 Millionen Tonnen umfassen. Kommerzielle Fischer benutzen Fußballfeldgroße Schlepper , ausgestattet mit modernsten elektronischen Geräten, um die Meerestiere aufzuspüren. Mehrere Kilometer lange Netze fangen Tausende der Tiere mit einem "Zug" ein . Sie werden stundenlang durh den Meeresgrund gezogen bis sie endlich sterben wenn man sie aus ihrer natürlichen Umgebung entfernt. Aquakultur, die Fabriklandwirtschaft von Fischen, ist für das Tieragrargeschäft lukrativ geworden. Viele Fischsorten werden in flachen Betonmulden herangezogen. Wie bei den anderen Formen der Intensivtierzucht wird auch der Lebensraum der Fische stark eingegrenzt und die Tiere sind häufig krank. Die Industrie reagiert mit Antibiotika und anderen chemischen Behandlungen. Die Todesrate ist jedoch trotzdem sehr hoch. |
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Der Freilauf Mythos Während viele von uns bei dem Begriff "Freilauf" an idyllische Bauernhöfe denken wo Schweine sich in Schlammbädern entspannen, Hühner herumstolzieren und Kühe sich auf üppig grünen Weiden vergnügen während ihre Kälber verspielt herumturnen, ist die Wirklichkeit weit von dieser Vorstellung entfernt. Es gibt nur wenige Gesetzesvorlagen oder Industriestandards die den Begriff "Freilauf" deffinieren und kontrollieren. Folglich sind auch hier inhumane Zustände und Tiermisshandlungen eher die Norm. |
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